Blasorchester Sintfeld-Echo e.V.

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Geschichte

2003 bis Heute

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Jubiläumsfest 100 Jahre
Am 04.01.03 - 05.01.03 feiert das Blasorchester
Sintfeld-Echo Haaren sein 100 jähriges Bestehen.

Das Jubiläum wird  eröffnet am Samstagabend mit einem großen Jubiläumskonzert in der voll besetzten Haarener Schützenhalle. Das Sintfeld-Echo hatte sich sehr gut auf das Konzert vorbereitet und findet mit dem abwechslungsreichen Programm unter der Leitung von Franz-Josef Salmen den Musikgeschmack des Publikums.

Am Sonntag wird eine Heilige Messe für die lebenden und verstorbenen Mitglieder der Blasmusik gefeiert. Die „St. Vitus Singers“ umrahmen dabei musikalisch den Gottesdienst in der Schützenhalle.
Beim anschließenden Festakt blickt der erste Vorsitzende Hans-Jürgen Lötfering auf die Geschichte der Blasmusik Haaren zurück. Es gratulieren dann der Bürgermeister der Stadt Bad Wünnenberg Winfried Menne und der Haarener Schützenoberst Heribert Gruß, welcher bei seinen Glückwünschen alle Haarener Vereine mit einschließt. Ein besonders schönes Kunstwerk wird von Wim Verhouven als Geschenk für die Musikfreunde aus Haaren/Holland überreicht. Der Geschäftsführer des Volksmusikerbundes im Kreis Paderborn Hans-Walter Grundman zeichnet dann das Sintfeld-Echo mit der großen Landesehrenplakette des Volksmusikerbundes aus

Am Nachmittag wird das Jubiläumsfest mit einem Konzertnachmittag fortgesetzt. In der vollbesetzten Schützenhalle wird durch die 13 befreundeten Gastvereine ein buntes musikalisches Programm dargeboten. Ein gelungenes Fest klingt in gemütlicher Runde am Abend aus.

Jubiläumskonzert


Festakt

Konzertnachmittag

 

Verleihung Pro Musica Plakette Mai 2004
Am 16.05.2004 wird dem Blasorchester Sintfeld-Echo die Pro Musica Plakette verliehen. Eine Abordnung nimmt diese Auszeichnung in der Lichtburg in Essen entgegen. Die Pro Musica Plakette wird Musikvereinen, die eine 100 jährige Geschichte vorweisen können, für die Verdienste um die Volksmusik durch den Bundespräsidenten verliehen.

Bilder von der Verleihung

 
Urkunden

 
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. März 2011 um 20:27 Uhr
 

1974 bis 2002

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Damals 1974 - 2002

     
 
Die Anfänge vom Sintfeld-Echo
Im Jahr 1974 wird die Blasmusik in Haaren unter dem neuen Namen Blasorchester Sintfeld-Echo Haaren durch den damaligen Haarener Lehrer Dietrich Fischer wieder ins Leben gerufen. Das Blasorchester Sintfeld Echo Haaren führt damit die Tradition des 1903 gegründeten Musikvereins Haaren fort.

Im Jahr 1975 können  die ersten öffentliche Auftritte, wie bei  der 100-Jahr Feier des Fanfarenzuges St. Gregorius in Haaren/Holland und beim  1000 jährigen Jubelfest in Haaren   verzeichnet werden. In den folgenden Jahren treten viele Haarener dem Verein als passive Mitglieder bei, so dass die fehlenden Instrumente durch Spenden und Mitgliedsbeiträge angeschafft werden können.
Blasorchester Sintfeld-Echo Haaren im Jahr 1978

 
 

Das Sintfeld-Echo in den 70 und 80 Jahren

Im Jahr 1978 können die Musiker des Sintfeld-Echos mit neuen Uniformjacken und  Schirmmützen zum ersten Mal beim Ständchenspielen am Schützenfestsamstag mitwirken. Im September 1978 wird das 75 jährige Bestehen gefeiert.

Der bisherige Dirigent Dietrich Fischer, ohne dem es das Sintfeld-Echo in der heutigen Form nicht geben würde, übergibt im Sommer 1981 den Dirigentenstab an Klaus-Peter Träger.

Im Jahr 1982 wird Wilhelm Blume zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Hiermit wird seine aktive Zeit als Musiker von 1928 -  1968 im Musikverein Haarenund seine Vorstandsarbeit von 1975 - 1982 im Sintfeld-Echo gewürdigt.  Der Volksmusikerbund NRW würdigt im Jahr 1994 die Verdienste von Wilhelm Blume  durch Überreichung der großen Landesehrenplakette für besondere Verdienste um die Volksmusik .

In den 80 Jahren wird das Sintfeld-Echo auch über die  Ortsgrenzen Haaren durch Auftritte  beim Karnevalsumzug in Warstein und vor allem auf dem Paderborner Schützenfest bekannt. Ein Höhepunkt ist im Mai 1985 das erste Konzert unter der Leitung von Klaus-Peter Träger.

Im Jahr 1988 wird dem Sintfeld-Echo beim Bundesköniginnentag in Wiedenbrück durch den Bund der deutschen historischen Bruderschaften der Ehrentitel Bundesschützenmusikkorps verliehen.
Im gleichen Jahr wird das 85 jährige Bestehen mit einem großem Musikerfest gefeiert. Neben den Nachbarvereinen spielen auch die Freunde von der Drumband Fanfare St. Gregorius aus Haaren Holland auf.

Zum ersten Mal wird beim Jubiläum in neuer Uniformordnung gespielt. Zu den blauen Uniformjacken wird jetzt eine graue Hose und zusätzlich weinrote Westen  getragen.


1. Konzert des Sintfeld-Echos 1985

 
Musikerfest 85 jähriges Bestehen 1988


















 
 

Neben den jährlichen Konzerten werden in den folgenden Jahren auch gemeinsame Konzerte mit den anderen musiktreibenden Vereinen  aus Haaren, wie Tambour Corps, MGV St. Meinolfus, Kinderchor und St. Vitus Singers in der Schützenhalle und in der Kirche veranstaltet.

Im Jahr 1997 wird erstmals zusammen mit dem Tambour- Corps ein gemeinsames Musikerfest veranstaltet. Anlaß ist das 70 jährige Bestehen des Tambour Corps und das 90 jährige Bestehen des Sintfeld Echos.
Im folgenden Jahr feiern beide Vereine zusammen mit den Freunden von der Harmonie St. Gregorius aus Haaren/Holland ein Freundschaftstreffen mit viel Musik, Begegnungen und Gesprächen.

Im Herbst 2000 wird der Probenraum unter der Volksbank, ehemals Jugendheim, von den aktiven Mitgliedern renoviert. Dieser Raum dient dem Sintfeld-Echo seit vielen Jahren als Probenraum für Gesamtproben, Satzproben, Einzelunterricht und Tanzmusik.  

Weihnachtskonzert 1994

Sinfeldecho-Echo im Jahr 2000

Osterkonzert 2000

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. März 2011 um 20:16 Uhr
 

1903 bis 1974

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Damals 1903 - 1974
Musikverein Haaren in den ersten Jahren
(Foto aus dem Jahr 1912)

     
 
Um die Jahrhundertwende zeigte sich bei einigen  musizierfreudigen Männern in Haaren ein nicht zu überhörendes Interesse an der Blasmusik. Sie gründeten im Jahre 1903 einen Musikverein. Einer der ersten Auftritte der Blasmusik Haaren war am  27.01.1906. Der Kriegerverein feierte damals zum ersten Mal den Geburtstag des Kaisers. Der Dorfchronist schrieb dazu, die musikalischen Darbietungen der Haarener Kapelle  zogen die Bewunderung der ganzen Gemeinde auf sich. Als Dirigent leitete der erst 18 Jahre alte Martin Günther die Haarener Blaskapelle.

Nach dem ersten Weltkrieg traten viele neue Musiker dem Musikverein Haaren bei. Die Proben in dieser Zeit fanden zunächst in „Pottfranz Werkstatt“, dann im Haus Blume und ab 1927 in der Haarener Schützenhalle statt.  Als Dirigenten fungierten zunächst Martin Günter und später Bernhard Wienhusen
In dieser Zeit wirkte die Blaskapelle an vielfältigen Anlässen in der Gemeinde, wie Schützenfest, Prozessionen, Kirmes, Theater und Karnevalsveranstaltungen mit. Hervorzuheben ist die musikalische Umrahmung bei der Weihe der neuen Glocken 1922 und die Einweihung der neu gebauten Haarener Schützenhalle
 

Musikverein Haaren in den 30 Jahren

 

Der zweite Weltkrieg hatte den Musikverein Haaren schwer getroffen. Einige Musiker unter ihnen der Kapellmeister Bernhard Wienhusen waren im Krieg gefallen.

Aufgrund dieser Tatsache einigte man sich im Jahre 1947 mit der Musikkapelle Helmern, auf der Grundlage gegenseitiger Aushilfe,  die Musikgemeinschaft „Haaren-Helmern“ zu gründen, die heute noch unter der Abkürzung, Ha-He“ bekannt ist .
Als Kapellmeister fungierten Anton Salmen in Haaren und Josef  Peters in Helmern. Die Musikgemeinschaft umrahmte so viele Festlichkeiten im weltlichen und kirchlichen Bereich in Haaren und Helmern. Aus dieser Zeit sind besonders die Begrüßungsmelodien für die heimkehrenden Kriegsgefangenen am Paderborner Bahnhof unvergessliche Erlebnisse.
 

Musikgesellschaft Haaren/Helmern in den 60 Jahren
In den sechziger Jahren verringerte sich die Anzahl der Musiker immer mehr, so dass im Jahre 1972 die Musikgemeinschaft aufgelöst wurde.

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. März 2011 um 20:20 Uhr
 



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